Jahresfahrt 2026 an die Weser
Hameln – Höxter – Schloss Fürstenberg – Bad Karlshafen – Bodenwerder
Hameln – Höxter – Schloss Fürstenberg – Bad Karlshafen – Bodenwerder
2026 führte die viertägige Busfahrt des Heimatvereins Borken mit knapp 40 Teilnehmern vom 5. bis zum 8. Otober an die mittlere Weser. Dabei entstanden viele Fotos von kleinen Gestalten (wie dem Rattenfänger) und kleinen Fachwerkstädten (wie Hameln) und großen alten Gebäudeanlagen (wie Schloss Corvey bei Höxter).
Tag 1:
Anreise über Hameln
Am 5. Oktober startete der Reisebus frühmorgens Richtung Weserbergland. Erste Station war die „Rattenfängerstadt“ Hameln, ein besonderes Highlight der Region. Eine Stadtführung durch die historische Altstadt mit Rattenfängerhaus und Hochzeitshaus faszinierte die Teilnehmer.
Tag 2:
Schloss Corvey bei Höxter
(vormittags)
Am Tag zwei ging es nach Höxter zum Schloss Corvey. Die 1200 Jahre alte, als Kloster erbaute Anlage wurde nach der Säkularisation um 1803 ein weltlicher Fürstensitz, der heute zum „UNESCO Welterbe“ gehört.
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Tag 2:
Die Altstadt von Höxter
(nachmittags)
Am Nachmittag stand die Altstadt von Höxter auf dem Programm. Die Fachwerkhäuser – sie stammen teils aus dem 16. und 17. Jahrhundert – zieren geradezu die schmalen Straßen zieren. Auch eine ca. 2,5 Kilometer lange alte Stadtmauer mit einzelnen Türmen ist bis heute erhalten.
Die Lage an der Weser war der Grund dafür, dass Höxter schon früh zu einem bedeutenden Handelsplatz wurde.
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Tag 3:
Schloss Fürstenberg: Porzellanmanufaktur
(vormittags)
Schloß Fürstenberg wurde im 18. Jahrhundert durch Herzog Carl von Braunschweig-Wolfenbüttel in eine Produktionsstätte für Porzellan umgewandelt wurde. Das „weiße Gold“ war sehr beliebt beim Adel und versprach maximalen Gewinn.
Heute ist das Schloss ein Porzellanmuseum und die Herstellung des „weißen Goldes“ mit dem blauen „F“ findet in den umliegenden Produktionshallen statt.
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Tag 3:
Karlshafen: Stadt der „Hugenotten“
(nachmittags)
Die barocke Stadt Bad Karlshafen an der Weser wurde 1699 durch Landgraf Carl von Hessen-Kassel planmäßig angelegt. Sie wurde schnell zu einer neuen Heimat der Hugenotten, die der reformierten Glaubensrichtung der Calvinisten angehörten.
Deshalb wurden sie auf Befehl des katholischen französischen Königs verfolgt, sodass sie in eine protestantische Herrschaft im Nachbarland flüchteten. (Sie wurden auch geradezu von den deutschen Fürsten – wie dem König von Preußen nach Berlin – eingeladen.)
Aufgrund ihres handwerklichen Können und der Anlage eines bedeutenden Hafens, wie ihr Name verrät, wurde der Ort eine moderne Handelsstadt.
Mit der Entdeckung der Salzquellen im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Karlshafen zu einem staatlich anerkannten Sole-Heilbad: Seit 1977 heißt sie Bad Karlshafen.
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Tag 4:
Rückreise über Bodenwerder
(mittags)
Für den Bus kein großer Umweg, für die Reisegruppe aber eine tolle Gelegenheit, dem berühmt-berüchtigten „Lügenbaron“ einen kurzen Besuch abzustatten, in Bodenwerder.
Bodenwerders berühmtester Sohn hieß eigentlich Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen, 1720 geboren, dem zu Ehren auf seinem früheren Gutshof nicht nur ein Museum, sondern auch das Rathaus von Bodenwerder eingerichtet wurde.
Überflüssig zu erwähnen, dass auch der Rest der Heimfahrt problemlos vonstatten ging. Es wundert auch nicht, dass sich wohl alle Teilnehmer schon auf ein Wiedersehen bei der nächsten Reise des Heimatvereins Borken freuen.
Mechthild Wiemeler
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