
Auf ihrer viertägigen Jahresfahrt besuchten Mitglieder und Gäste des Heimatvereins Borken die Deutsche Weinstraße. Dabei entstanden die Bilder dieser Fotogalerie.
Tag 1
Schon die Anreise bot interessante Erlebnisse (auch für die Busfahrerin), vor allem am Rheingau und in den engen Gässchen von Rüdesheim am Rhein.
Im Restaurant „Seilbahn“ stärkten wir uns für den anschließenden Rundgang durch Rüdesheim. Die Seilbahn-Fahrt hoch zum „Niederwalddenkmal“ mussten wir uns leider verkneifen. Tipp des Reporters: Beim nächsten Besuch in der Gegend hoch zum Denkmal wandern! (Es geht auch mit dem Auto …)

Tag 1 nachmittags
Erste Station an der Weinstraße war Bad Dürkheim. Der Bus hielt direkt neben dem Dürkheimer Fass, das größte Weinfass der Welt, erbaut 1934, mit einem Fassungsvermögen von 1,7 Millionen Liter. Allerdings dient das Weinfass nicht einer Kellerei, sondern natürlich der Gastronomie, also den Touristen.
Der geführte Rundgang durch den Park und in die Altstadt bis zum Museum bot viele interessante Einblicke und am Ende eine leckere Kostprobe aus dem Angebot der Stadt.
Tipp unserer Reiseleiterin Jutta:
Im September findet in Bad Dürkheim der „Wurstmarkt“ statt, bei dem aber nicht Würste die Hauptrolle spielen, sondern der – Wein.
Nachdem alle wieder in den Bus eingestiegen waren, ging es weiter nach Neustadt an der Weinstraße, wo wir im Panorama-Hotel unsere Zimmer und dann das Abendessen-Buffet genossen. Mit gemütlicher Unterhaltung klang der Tag aus.
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Tag 2
Nach dem Frühstück fuhren wir ins benachbarte Hambach, über dem das berühmt Hambacher Schloss von einem Bergeinschnitt ins Land grüßt. Nach der abenteuerlichen Serpentinenfahrt hoch auf den Berg durften wir noch 500 Meter bergauf wandern, bis sich plötzlich der Ausblick hinunter ins Rheintal und hinauf zum Schloss öffnete. An dieser Stelle sei verraten, dass die Einheimischen nicht von einem „Schloss“ sprechen, sondern von der „Maxburg“.
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Tag 2 nachmittags
Gegen Mittag ging’s zurück nach Neustadt, wo uns die Stadtführerin erwartete, um uns die schöne Altstadt mit vielen alten Häusern und einer interessanten Doppel-Kirche am Marktplatz zu zeigen.
Zunächst aber wanderten wir zum witzigsten Bauwerk der Stadt, dem „Elwetritschen-Brunnen“. Die „Elwetritschen“ sind Fabelwesen, vermenschlichte Tiere – oder anders herum, je nach dem, wem der Künstler eins auswischen wollte.
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Tag 3
Dieser Tag gehörte der Kaiser- und Domstadt Speyer, gut 30 km östlich von Neustadt. Wer die ländliche Idylle mag, konnte bis kurz vor Speyer auch die Busfahrt genießen. Dann kamen wir –wie etliche andere Busse auch schon – auf dem großen Parkplatz unterhalb des Doms an. Auch hier wartete ein Stadtführer auf uns für die Domführung.
Der mittelalterliche romanische Dom gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, ein beeindruckendes Bauwerk, das nicht nur die Größe Gottes veranschaulichen sollte, sondern auch die Bedeutung der deutschen Kaiser als weltliche „Partner“ (oder Konkurrenten) der Päpste.
Einblicke in die Stadtgeschichte vermittelte ein Rundgang durch das alte Speyer mit der Dreifaltigkeitskirche aus der Zeit des Barock (18. Jahrhundert) und dem mittelalterlichen Stadttor „Altpörtel“. Von dort war der Blick durch die auf das Domportal hinführende Prachtstraße außergewöhnlich.
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Tag 3 nachmittags
Nach der auf jeweils eigenen Wunsch gestalteten Mittagszeit trafen wir uns wieder, um das andere berühmte Weltkulturerbe von Speyer aufzusuchen, den „Judenhof“, das Stadtviertel, in dem nach mittelalterlicher Gewohnheit die Juden unter sich blieben.
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Tag 4
Koffer packen, frühstücken, Koffer zum Bus bringen: Die Rückreise steht auf dem Programm, nein, nicht ohne den üblichen mittäglichen Programmpunkt.
Heute werden wir in Rhöndorf bei Bonn das Adenauerhaus besuchen. Konrad Adenauer (1876-1967) war von 1949 bis 1963 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Er wohnte seit 1937 in Rhöndorf, hoch über dem Rhein. Nebenbei: die Berglage stellt auch eine Herausforderung für ältere Besucher dar, die auch durch einen sehr schönen, aber steilen Garten gehen wollen.
Seit 1978 ist das Haus eine Gedenkstätte, die von der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus unterhalten wird. Mit unserer Führung kamen wir auch in das Innere des Wohnhauses, das natürlich beeindruckend ausgestattet und sehr gepflegt ist.
Etwas später machten wir das (etwas früher geplante) Mittagessen im Kloster Maria Laach; danach ging es voller Eindrücke zurück nach Borken.
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HV Borken








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