Chronik des Heimatvereins 2026

Chronik des Heimatvereins 2026
Die Feier begann bereits um (etwas nach) 15 Uhr mit dem Aufbau der extra langen Kinder-Tafel aus Tischen und Bänken. Ein paar Mitglieder aus der „Helfer-Gruppe“ stellten 10 Tische mit 20 Bänken vor dem Podest am FARB auf, damit die 120 angemeldeten Kinder der Josefschule – notfalls auch mit Opa oder Oma – Platz für den kleinen Kuchen-Imbiss bekamen.
Eine Stunde später setzten sie sich an die Tische und wurden von „Basen“, erkennbar an ihren weißen Schürzen, und spontanen Helferinnen und Helfern bedient: mit Getränken in Jubiläums-Bechern und reichlich Kuchenstücken, die auch prompt und zügig in den hungrigen Mündern verschwanden.
Während dessen begannen der Kiepenkerl und die „Kiepenkerlin“ mit ihren schmucken Kiepen ihren Rundgang auf dem Marktplatz: würdige Vertreter des Heimatvereins Marbeck, die dankenswerterweise die Borkener Heimatfreunde unterstützten.
Um 17 Uhr nahm Berni Wissing das Mikrofon und begrüßte die sehr zahlreichen Kinder der Josefschule und die Zuschauer am Rand des erhöhten Marktplatzes. Dessen Aufgabe heute war deutlich in zehn Metern Höhe an der neuen Tremse zu erkennen und – zur Feier des Tages – an einer immerhin drei Meter hohen Kiefer, die mit einigen Lampions geschmückt war: Die Tremsenfeier konnte beginnen.
Rektor Koschmieder wies zur Einführung auf diese traditionellen Kennzeichen der Feier hin. Geschätzt 60 bis 80 Kinder der Josefschule stellten sich in einem großen Kreis auf und ließen nacheinander die Geburtstagskinder aller 12 Monate in den Kreis treten, dort einen, zwei und mehr Knickse machen (was einigen ziemlich schwerfiel, aber tapfer versucht wurde …).
Und so ging es weiter mit den bekannten Singspielen aus alter Zeit. Ermuntert zum Mitsingen aus den von unserem Senior Hans Essing und den Kiepenkerlen ausgeteilten Tremsen-Flyern. Es klang nicht schlecht von draußen! Ein dickes Kompliment an alle Mitsänger/innen!
Der sonst letzte Akt folgte: In einem fliegenden Standortwechesel trieb es die Jugend an die nahe Eisdiele, wo es das versprochene Eis als Belohnung gab.
Heute ging’s aber mit der Marbecker Volkstanzgruppe weiter, die alte Tänze aufführte, und mit ihrer ganzen Erfahrung sogar einige kleine Probleme bewältigte. Auf jeden Fall hat man so etwas in Borken schon länger nicht mehr gesehen. Aber an diesem Tag der Jubiläums-Maitremse!
BF
