10. Februar 2026
Der jüngste Vortrag von Rudolf Koormann zur Geschichte der Straßen in Borken beschäftigte sich mit der Goldstraße. Ihr Schicksal: Sie wurde im Laufe der letzten 140 Jahre immer kürzer. Dies zeigte der Referent sehr anschaulich mit Hilfe eines „Zollstocks“ am nördlichen Ende (am heutigen Marktplatz) und am südlichen Ende (am heutigen Kornmarkt).

Durch „Wegknicken“ eines Wegstücks am südlichen wie am nördlichen Ende verlor die zentrale Goldstraße bis heute stark an Länge – und an Bedeutung.
Von Nord nach Süd, erst auf der rechten Straßenseite (beginnend mit der Firma Bresser), dann auf der linken (beginnend mit derm Café Holtrichter, heute Jägers).

Hier sind das durch die Bombardierung der Stadt 1945 zerstörte Haus Sonntag-Brüggemann und das bald wieder aufgebaute Haus (1950) zu sehen.
(Fotos im Bild: Schmitz-Dahm und Stadtarchiv)
Eine unerwartet große Zahl an Besuchern, nämlich rund 100, verfolgten den spannenden Vortrag mit großem Interesse. BF


Heimatverein Borken
